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Pizzastein für Gasgrill – Pizza mit perfekter Kruste und Boden

Mit der Kombination Pizzastein und Gasgrills, erzielt man einer Pizza wie beim Italiener. In einer guten Pizzeria werden Pizzen auf einem Pizzastein bei Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius zubereitet.

Bei dieser hohen Temperatur backt die Pizza dann nur wenige Minuten, der Teig wird dabei schön kross und knusprig. Es ist einfach die Art der Zubereitung, die den leckeren Geschmack der Pizza ausmacht, das Rezept für den Teig ist dabei eher zweitrangig, der Schamottstein ist das ganze Geheimnis der perfekten Pizza.

Doch das bedeutet keinesfalls, dass man nicht auch zu Hause die perfekte Pizza zubereiten kann, nur eben nicht im klassischen Backofen. Das Stichwort lautet Pizzastein. In Kombination mit einem Gasgrill erzielt man die besten Ergebnisse.

Auf dem Markt gibt es mittlerweile eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Pizzasteinen. Die Gasgrills von Weber sind für die meisten Hobby-Grillmeister das Nonplusultra, in diesem Fall setzen sich meistens auch auf einen Pizzastein von Weber. Doch muss es unbedingt die teure Variante sein, oder können Pizzasteine anderer Hersteller da auch mithalten?

Unsere Kaufempfehlung: Der beste Pizzastein für den Gasgrill

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Der Pizzastein gewährleistet eine gleichbleibend hohe Temperatur

Die Vorteile des Pizzasteins liegen eigentlich klar auf der Hand: Aufgrund der konstant hohen Temperatur werden Pizzen auf dem Gasgrill perfekt gegrillt. Ein klassischer Backofen kann da nicht mithalten. Zudem enthält er nur ein Stahlblech als Unterlage.

Im Vergleich zur Zubereitung auf einem Pizzastein kann man unter diesen Voraussetzungen selbstverständlich keine Wunder erwarten.

Der Pizzastein zieht die Feuchte aus dem Teig

Während des Backens tritt Feuchtigkeit aus dem Pizzateig. Im Backofen würde sich dieser zwischen dem Backblech und dem Boden der Pizza sammeln. Die Pizza liegt dann also auf diesem feuchten Untergrund. So kann der Teig natürlich nicht wirklich knusprig werden. Die Pizza wird dabei eher gekocht als gebacken.

Darüber hinaus kann ein gewöhnlicher Backofen nicht die Temperatur halten wenn eine Pizza aufgelegt wird. Er muss dann immer wieder nachheizen. Im Unterschied dazu ist der Pizzastein in der Lage, viel Energie zu speichern, außerdem wird Feuchtigkeit aus dem Pizzateig quasi aufgesogen, das sorgt für den krossen Teig. Gleichzeitig verbrennt der Pizzabelag nicht, und innen bleibt die Pizza schön luftig.

Pizza gelingt theoretisch auf jedem Naturstein, die meisten Pizzasteine auf dem Markt sind jedoch aus Schamott oder Codierit. Im Gegensatz zu Schamott, ist letzteres Material wesentlich langlebiger, denn Schamottsteine zersetzen sich mit zunehmendem Alter. Es gibt die Pizzasteine in verschiedenen Stärken, ideal ist eine Dicke von 30 Millimetern.

Es handelt sich um einen natürlichen Rohstoff, der eine lange Speicherung und gleichmäßige Abgabe der Wärme gewährleistet. Außerdem lässt sich der feuerfeste Stein sehr leicht reinigen und eignet sich somit wunderbar zum Backen einer Pizza auf dem Gasgrill.


Tipps für die Verwendung des Pizzasteins auf dem Gasgrill

Damit die Pizza auf dem Stein optimal zubereitet werden kann, muss man den Gasgrill unbedingt auf eine hohe Temperatur bringen, ideal sind 300 bis 350 Grad Celsius.

Der Pizzastein sollte übrigens auf den kalten Grill platziert und erst dann aufheizt werden. Ansonsten könnte es zur Haarrissen im Naturstein kommen. Wichtig ist außerdem die gleichmäßige Umströmung von warmer Luft.

Um leckere Pizza auf dem Gasgrill zuzubereiten, sollte man einen möglichst dicken Pizzastein benutzen. Denn dann wird die Hitze schön gleichmäßig und vor allem lange abgegeben. Damit die heiße Luft im Grill zirkulieren kann, sollte dieser mit einem Deckel ausgestattet sein.

Für den Fall, dass der Grill keinen Deckel bzw. eine Haube enthält, gibt es die Möglichkeit einen Pizza-Aufsatz zu kaufen. Dieser besteht aus einer Edelstahl-Haube, die auf den Grill über den Pizzastein gesetzt wird. Durch den Pizza-Aufsatz wird die Hitze oben reflektiert. So tritt ein Umluft-Effekt, ähnlich wie in einem richtigen Pizza-Steinofen beim Lieblingsitaliener, auf.
Für offene Grills ohne Deckel ein absoluter Muss, damit auch der Pizzabelag mitgegart wird und der Käse wie gewünscht schmilzt.

Pizzastein auf dem Gasgrill aufheizen

Bevor es mit der Zubereitung losgehen kann, sollte der Pizzastein schön heiß sein. Das Aufheizen dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Bei 300 Grad Grad Celsius bleibt der Teig innen schön luftig und wird außen schön kross. Durch die Hitze von oben wird der Belag nur ganz leicht gebräunt. Dank der kurzen Zubereitungszeit kann von diesem auch keine Feuchtigkeit in den Teig eindringen. Es wäre aber auch darauf zu achten, dass der Teig nicht zu feucht ist, ein Gewicht von rund 300 Gramm ist als ideal anzusehen.

Ob der Pizzastein bereits die ideale Temperatur erreicht hat, lässt sich kinderleicht und ohne die Gefahr einer Verbrennung mit einem handlichen und günstigen Infrarot Thermometer überprüfen. Dieses wird einfach auf den Stein gerichtet und der Infrarotsensor misst die erreichte Oberflächentemperatur.

Umlegen mit einer Pizzaschaufel

Für die Zubereitung empfehlen wir eine Pizzaschaufel und etwas Mehl. So kann der Teig gut von der Schaufel auf den Pizzastein gleiten. Möchte man beim Gasgrill nicht auf den typischen Rauchgeschmack verzichten, kann man einen einfachen Trick anwenden.

Feuchte Buchenholzspäne werden in Alufolie eingewickelt, dann sticht man mit einem Messer einige Löcher hinein. Das Päckchen wird mit auf den Grill gelegt, nach kurzer Zeit entwickelt sich automatisch Rauch. Achtung bei der Zubereitung, denn die Pizza ist meistens schon bereits nach drei bis vier Minuten fertig.

  • Gasgrill auf richtige Temperatur bringen (300-350°C)
  • Den richtigen Pizzastein verwenden
  • Pizzateig nicht schwerer als 300g
  • Genug Mehl auf die Pizzaschaufel streuen

Bei der Auswahl des Pizzasteins sollte man unbedingt die Größe der Grillfläche berücksichtigen. Nach außen hin sollte wenigstens drei Zentimetern bleiben. So kann die Luft ideal zirkulieren.

Weiterführende Informationen, Links und Quellen

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