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Was ist besser? Gasgrill oder Holzkohlegrill?

Sommerzeit ist Grillzeit, in den Gärten und auf den Terrassen werden dann wieder lange Abende mit Freunden und Bekannten verbracht. Wenn der Kauf eines neuen Grills ansteht, dann stellt sich die Frage nach der besten Variante. Der klassische Holzkohlegrill ist für viele noch immer der Inbegriff für das Grillen, denn nur über Holzkohle gegart bekommt man den typischen Geschmack. Doch das ist schon längst überholt, denn was das Grillaroma angeht, können die modernen Gasgrills inzwischen gut mithalten. Was sind also die Vor- und Nachteile der beiden Grillarten, welcher Grill hat in den meisten Punkten die Nase vorne?

Aufbau und Vorbereitung

Holzkohlegrills sind grundsätzlich in der Anschaffung günstiger, ganz einfache Modelle bekommt man schon für weniger als 30 Euro.
Beim Holzkohlegrill braucht man fürs Grillen noch Holzkohle und Grillanzünder, beim Gasgrill eine Gasflasche, die Verbrauchskosten halten sich in etwa die Waage.

Ist der Gasgrill gekauft, muss man relativ viel Zeit für den Aufbau einplanen, denn er besteht aus vielen Einzelteilen. Außer Schraubenziehern braucht man kein Werkzeug, ist man handwerklich nicht ganz ungeschickt, sollte der Gasgrill in rund einer Stunde einsatzbereit sein. Wesentlich einfacher hat man es da mit einem Holzkohlegrill, der Aufbau sollte auch Ungeübten recht leicht fallen. Auf für den Zusammenbau dieses Grills braucht man Schraubenzieher, allerdings sollte der Aufbau in etwa 20 Minuten erledigt sein.

Beim Anfeuern kann dagegen ganz klar der Gasgrill punkten, denn das Zünden ist denkbar einfach. Man muss lediglich den Regler in die gewünschte Position bringen und anschließend einen Knopf drücken, schon entsteht eine Flamme. Es dauert höchstens 10 bis 15 Minuten bis der Gasgrill die benötigte Temperatur erreicht hat, dabei entstehen weder Gestank noch Qualm.

Das Anfeuern des Holzkohlegrills ist da schon wesentlich zeitaufwendiger und mühsamer. Hat man keinen speziellen Grillanzünder zur Hand, muss man Zeitungspapier zu Hilfe nehmen, dabei entsteht meistens auch jede Menge Rauch. Auch was die Sicherheit angeht, hat der Gasgrill ganz klar die Nase vorne, wenn die Gasflaschen ordnungsgemäß gelagert und angeschlossen werden. Die modernen Gasflaschen sind mit einer Piezo-Zündung ausgestattet, die ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet.

Das Grillvergnügen

Gasgrill-MetallHaben die Grills genügend Hitze entwickelt, kann es mit dem Grillen losgehen. Beim Gasgrill kann es vorkommen, dass sich die Hitze im Garraum nicht immer ganz gleichmäßig verteilt. Vor allem wenn der Grillrost komplett belegt ist, findet die Erhitzung des Grillguts nicht immer ganz gleichmäßig statt. Dies hat jedoch auf das Resultat an sich keinerlei Einfluss, einige Stücke brauchen dann eben einfach länger. Der Einsatz mehrerer Brenner im Gasgrill hat auf der anderen Seite jedoch den Vorteil, dass man verschiedene Grillzonen hat, und die Brenner unabhängig voneinander regulieren kann.

Beim Holzkohlegrill entwickelt sich eine enorme Hitze, man muss also sehr gut aufpassen, dass das Grillgut auf dem Rost nicht zu dunkel wird oder gar verbrennt. Gerade bei Würsten besteht oftmals das Problem, dass sie außen zwar schon ordentlich Farbe haben, innen aber noch nicht ganz gar sind. Grillt man mit dem Holzkohlegrill, darf man diesen also nicht aus den Augen lassen und muss das Grillgut ständig mit einer Grillzange wenden. Das Regulieren der Hitze ist beim Kohlegrill kaum möglich, während man beim Gasgrill die gewünschte Temperatur exakt einstellen kann. Die Temperatur bleibt auch immer schön konstant, während man beim Holzkohlegrill immer wieder Kohle nachlegen und die Temperatur kontrollieren muss.

Den gesundheitlichen Aspekt darf man auch nicht vernachlässigen, mit dem Gasgrill grillt es sich auf jeden Fall gesünder. Beim Holzkohlegrill entsteht nicht selten jede Menge Ruß, diese Partikel setzen sich dann auch am Grillgut ab. Sie enthalten einige krebserregende Stoffe, die man dann natürlich beim Essen in den Körper aufnimmt.


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