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Pizza vom Gasgrill – So gelingt sie auf jeden Fall

Pizza, Brot und Flammkuchen vom Grill – Der Pizzastein im Test

Steinofenpizza SalamiSo gut wie beim Italiener, bekommt man Pizza im Backofen einfach nicht hin, denn die Voraussetzungen sind einfach grundlegend verschieden. In einer guten Pizzeria werden die Pizzen auf einem Stein gebacken, hier werden Temperaturen von bis zu 500 Grad erreicht.

Bei dieser hohen Temperatur backt die Pizza dann nur wenige Minuten, der Teig wird dabei schön kross und knusprig. Es ist einfach die Art der Zubereitung, die den leckeren Geschmack der Pizza ausmacht, das Rezept für den Teig ist dabei eher zweitrangig, der Schamottstein ist das ganze Geheimnis der perfekten Pizza.

Doch das bedeutet keinesfalls, dass man nicht auch zuhause die perfekte Pizza zubereiten kann, nur eben nicht im klassischen Backofen. Das Stichwort lautet Pizzastein, und dieser wird am besten in Kombination mit einem Gasgrill verwendet, dann erzielt man die besten Ergebnisse.

Auf dem Markt gibt es mittlerweile eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Pizzasteinen, so dass eine Kaufentscheidung nicht immer leicht fällt. Die Gasgrills von Weber sind für die meisten Hobby-Grillmeister das Nonplusultra, in diesem Fall setzen sich meistens auch auf einen Pizzastein dieses Herstellers. Doch muss es unbedingt die teure Variante sein, oder können Pizzasteine anderer Hersteller da auch mithalten?

Unsere Empfehlung wäre der  Vesuvo V38303 Pizzastein- / Brotbackbackstein.

 

Der Pizzastein gewährleistet eine gleichbleibend hohe Temperatur

Die Vorteile des Pizzasteins liegen eigentlich klar auf der Hand, die große Hitze, die während des Backens immer gleichmäßig bleibt, ist der Garant für eine gelungene Pizza. Da kann ein klassischer Backofen natürlich nicht mithalten, denn er lässt sich höchstens auf bis zu 280 Grad erhitzen, und es steht auch nur ein Stahlblech als Unterlage zur Verfügung.

Im Vergleich zur Zubereitung auf einem Pizzastein kann man unter diesen Voraussetzungen selbstverständlich keine Wunder erwarten.

 

Vesuvo V38303 Pizzastein- / Brotbackbackstein Set

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Während es Backens tritt aus dem Pizzateig einiges an Feuchtigkeit aus, im Backofen sammelt sie sich dann zwischen dem Backblech und dem Boden der Pizza. Die Pizza liegt dann also auf diesem feuchten Untergrund, so kann der Teig natürlich nicht wirklich knusprig werden.

Darüber hinaus wird dem Backblech von der Pizza auch schlagartig eine große Menge an Energie entzogen, der Backofen kommt auf die Schnelle nicht hinterher, dies wieder auszugleichen. Im Unterschied dazu ist der Pizzastein in der Lage, viel Energie zu speichern, außerdem wird Feuchtigkeit aus dem Pizzateig quasi aufgesogen, das sorgt für den krossen Teig. Gleichzeitig verbrennt der Pizzabelag nicht, und innen bleibt die Pizza schön luftig.

 

Pizza gelingt theoretisch auf jedem Naturstein, die meisten Pizzasteine auf dem Markt sind jedoch aus Schamott oder Codierit. Im Gegensatz zu Schamott, ist letzteres Material wesentlich langlebiger, denn Schamottsteine zersetzen sich mit zunehmendem Alter. Es gibt die Pizzasteine in verschiedenen Dicken, ideal ist eine Dicke von 30 Millimetern. Es handelt sich um einen natürlichen Rohstoff, der eine lange Speicherung und gleichmäßige Abgabe der Wärme gewährleistet, außerdem lässt sich der feuerfeste Stein sehr leicht reinigen und eignet sich somit wunderbar zum Backen einer Pizza auf dem Gasgrill.


Tipps für die Verwendung des Pizzasteins auf dem Gasgrill

Pizza mit Rucoloa, Schinken und TomateDamit die Pizza auf dem Stein optimal zubereitet werden kann, muss man den Gasgrill unbedingt auf eine hohe Temperatur bringen, ideal sind 300 bis 350 Grad.

Es ist unbedingt notwendig, den Stein zusammen mit dem Grill aufzuheizen, sonst kann es zu Rissen im Naturstein kommen, wenn man ihn kalt auf den heißen Grill legt. Darüber hinaus kommt es auch darauf an, dass sich die Hitze nicht unmittelbar unter dem Pizzastein befindet, sondern dass diese ihn umgibt.

Um leckere Pizza auf dem Gasgrill zuzubereiten, braucht man also einen möglichst dicken Pizzastein, denn dann wird die Hitze schön gleichmäßig und vor allem lange abgegeben. Damit die heiße Luft im Grill zirkulieren kann, sollte dieser mit einem Deckel ausgestattet sein.

Bevor es mit der Zubereitung losgehen kann, sollte der Pizzastein schön heiß sein, das Vorheizen sollte deshalb mindestens 20 Minuten dauern. Nur wenn die Hitze ausreichend hoch ist, also bei mindestens 300 Grad liegt, bleibt der Teig innen schön luftig und wird außen schön kross. Durch die Hitze von oben wird der Belag nur ganz leicht gebräunt, dank der kurzen Zubereitungszeit kann von diesem auch keine Feuchtigkeit in den Teig eindringen. Es wäre aber auch darauf zu achten, dass der Teig nicht zu feucht ist, ein Gewicht von rund 300 Gramm ist als ideal anzusehen.

Für die Zubereitung sollte man eine Pizzaschaufel und eine ausreichend große Menge an Mehl bereit halten, dann kann der Teig gut von der Schaufel auf den Pizzastein gleiten. Möchte man beim Gasgrill nicht auf den typischen Rauchgeschmack verzichten, kann man einen einfachen Trick anwenden. Feuchte Buchenholzspäne werden in Alufolie eingewickelt, dann sticht man mit einem Messer einige Löcher hinein. Das Päckchen wird mit auf den Grill gelegt, nach kurzer Zeit entwickelt sich automatisch Rauch. Achtung bei der Zubereitung, denn die Pizza ist meistens schon bereits nach drei bis vier Minuten fertig.

Bei der Auswahl des Pizzasteins sollte man übrigens auch die Größe der Grillfläche berücksichtigen, denn zu den Rändern hin sollte noch ein Abstand von mindestens drei Zentimetern bleiben, nur so kann die Luft im Kugelgrill optimal zirkulieren und es kommt nicht zu einem Hitzestau unterhalb des Pizzasteins.

Meine persönliche Empfehlung ist der Vesuvo V38303 Pizzastein, den es bereits sehr günstig bei Amazon gibt. Im Set ist eine Pizzaschaufel, mit der man die Pizza oder das selbstgebackene Brot ohne Verbrennungen vom Gasgrill oder aus dem Backofen nehmen kann.

 


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